Fünf Quellen, eine Rechnung.
Was abgerechnet werden kann, sammelt sich von selbst: aus Regieberichten, Zahlplan-Raten, genehmigten Nachträgen, freigegebenen Aufmaßen und Tätigkeitsberichten. Du entscheidest, was auf die Rechnung kommt — nicht, wo du danach suchen musst.
Das ist der Rechnungs-Hub — die Rechnungen, die rausgehen. Eingangsrechnungen von Lieferanten und Nachunternehmern prüft ein anderes Modul, mit eigener Ansicht und eigenen Rechten. Die zwei zu trennen ist Absicht: das eine ist Forderung, das andere Verbindlichkeit.
Vier Stationen bis zur Übergabe
Der Weg beginnt nicht mit einem leeren Rechnungsformular, sondern mit einer Liste, die schon gefüllt ist.
Fünf Quellen melden sich von selbst
Ein Regiebericht wird abrechenbar, eine Zahlplan-Rate steht auf geplant, ein Bauherr-Nachtrag ist genehmigt, ein Aufmaß freigegeben, ein Tätigkeitsbericht abrechenbar — dann steht der Posten auf der Liste. Niemand muss ihn dorthin tragen.
Aufmaß oder Zahlplan — nie beides
Aufmaße erscheinen nur bei Projekten, für die kein Zahlungsplan hinterlegt ist. Wo nach Plan abgerechnet wird, wird nicht zusätzlich nach Aufwand abgerechnet. Und die Aufmaße eines Projekts kommen als eine Sammelzeile, nicht als vierzig Einzelposten.
Der Entwurf kennt den Bau, nicht nur die Zahl
Jede Position behält, woher sie kommt. Dazu kommt, was eine Baurechnung von einer normalen unterscheidet: Abschlag oder Schlussrechnung, die bereits abgerechnete Summe des Vorhabens, der Sicherheitseinbehalt nach dem vereinbarten Modus — und der Steuerfall, einschließlich Reverse-Charge nach § 13b für Bauleistungen.
Übergabe — und die Quelle schließt sich
Beim Übermitteln geht der Entwurf an die Buchhaltung, und im selben Zug wird jede benutzte Quelle zurückgemeldet: der Regiebericht steht auf in Rechnung, die Zahlplan-Rate auf fakturiert. Damit kann derselbe Posten kein zweites Mal auf eine Rechnung geraten.
Diktieren kannst du hier nichts — der Hub selbst hat keinen eigenen Erfassungsweg. Er braucht auch keinen: drei seiner fünf Quellen haben ein eigenes Diktat (Regiebericht, Aufmaß, Tätigkeitsbericht). Gesprochen wird dort, wo die Leistung entsteht, nicht dort, wo sie zur Rechnung wird.
Die Übergabestelle
Der wichtigste Satz über dieses Modul ist einer darüber, was es nicht tut: Bidi bucht nicht. Es stellt die Rechnung zusammen und legt sie in der Buchhaltung als Entwurf ab. Festgeschrieben und verschickt wird dort.
- Positionen mit Herkunftsource_type · source_id
- Abschlag, kumulierte Summe, Sicherheitseinbehalt
- Steuerfall inkl. § 13b Reverse-Charge
- Legt den Empfänger drüben an, falls unbekannt
- Übergibt als Entwurf — nicht gebucht
- Vergibt die Belegnummer
- Erzeugt das Beleg-PDF
- Schreibt fest und verschickt an den Empfänger
- Führt den Zahlungseingang
- Trägt die Pflichtangaben nach § 14 UStG
Auf dem Dateiweg kommt nichts zurück. Wer statt der Schnittstelle den DATEV-Buchungsstapel als Datei nutzt, trägt die Belegnummer selbst ein — dafür braucht dieser Weg keinen Schlüssel und keine Freischaltung. Zwei Wege, und die Oberfläche weiß, auf welchem du bist.
Warum ein Bauprogramm nicht buchen sollte
Sobald eine Rechnung festgeschrieben ist, ist sie nach GoBD unveränderlich — korrigiert wird dann nur noch per Storno. Diese Verantwortung gehört dorthin, wo auch der Jahresabschluss entsteht: zur Buchhaltung und zum Steuerberater. Bidi schiebt sie nicht an sich, sondern liefert das, was der Buchhaltung sonst fehlt — die Herkunft jeder einzelnen Position.
Eine Korrektur an unserer eigenen alten Seite
Auf der bisherigen Modulübersicht steht ein Satz über dieses Modul, der in beide Richtungen danebenliegt. Er verspricht zu wenig — und schiebt das Falsche in die Zukunft.
- „Fakturierung direkt aus Zahlplan, Nachtrag oder Regiebericht“drei Quellen
- „Anbindung an Lexware, DATEV folgt“ein Weg, ein Versprechen
- Fünf Quellen. Dazu Aufmaß nach Aufwand und TätigkeitsberichtGET /invoice-hub/billable
- DATEV ist gebaut — als Buchungsstapel-Datei, der zweite Übergabeweg. Was noch fehlt, ist sevDesklexware_office · lexware_datei
Warum wir das hinschreiben statt es still zu ändern
Wer eine Software für den Bau verkauft, wird an seinen Aussagen gemessen — spätestens beim ersten Termin, an dem jemand nachfragt. Wir haben beim Aufbau dieser Seiten bei fünf von neun geprüften Modulkarten eine Aussage gefunden, die dem Code nicht standhielt. Die alte Übersicht war Marketing; diese Seiten sind am Code geprüft. Wo sich beides widerspricht, gilt das hier.
Wo der Hub aufhört
Der Satz, an dem dieses Modul hängt, steht als Kommentar über dem Aufruf, der die Rechnung übergibt.
// Frank-Zielprozess: Bidi bucht NICHT (keine GoBD-Festschreibung aus Bidi).
// Es legt in Lexware nur einen ENTWURF an; festgeschrieben + verschickt wird in
// Lexware. Beleg-Nr. + PDF + Status holen wir per /status-abrufen zurueck
// (Auto-Poll beim Oeffnen + manueller Button).
{ finalize: false },
Was der Hub nicht leistet: Er schreibt keine Rechnung fest, verschickt sie nicht und bucht sie nicht — das tut die Buchhaltung. Er ist online-first: anders als Bautagebuch, Aufmaß oder Zeiterfassung arbeitet er nicht offline auf der Baustelle, denn eine Rechnung entsteht im Büro. Ab dem Übermitteln ist der Vorgang unveränderlich; korrigiert wird per Storno drüben. Angebunden sind heute Lexware Office über die Schnittstelle und der DATEV-Buchungsstapel als Datei; sevDesk ist vorgesehen, aber noch nicht gebaut — der Aufruf sagt das selbst und bricht ab. Und die Pflichtangaben nach § 14 UStG stehen bewusst nicht bei uns.
An eurer letzten Abschlagsrechnung
Bring die letzte Rechnung mit, die länger gedauert hat als nötig. Wir gehen im Gespräch durch, woher ihre Positionen gekommen wären — und was danach noch von Hand zu tun bliebe.
- Du schreibst zwei Zeilen, Frank meldet sich bei dir.
- Ihr nehmt eine echte Rechnung von einem echten Vorhaben.
- Danach weißt du, was das Modul kann und was nicht. Beides steht auf dieser Seite.