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Bidi Für Nachunternehmer

Ein Login für alle deine Auftraggeber.

Nicht ein Portal je Bauunternehmen, nicht dieselben Nachweise fünfmal hochgeladen. Ein Zugang, in dem alle Auftraggeber stehen, die mit Bidi arbeiten — mit deinen Stunden, deinen Aufmaßen und deinen Nachträgen.

Bis zehn Nutzer je Nachunternehmer kostet dich das nichts. Darüber wird gesondert abgerechnet. Du arbeitest im System deines Auftraggebers — er hat Bidi, du bekommst einen Zugang dazu. Was du hier siehst, ist das NU-Portal: eines der 13 Module der Plattform, und das einzige, das für dich gebaut ist statt für ihn.

Was du im Portal tatsächlich tust

Kein Lesezugriff auf fremde Zahlen, sondern die vier Dinge, die sonst per WhatsApp und Zettel laufen.

Deine Stunden selbst buchen

Du trägst die Zeiten deiner Leute selbst ein — auf die Baustelle und, wenn dein Vertrag es hergibt, auf die Position. Kein Stundenzettel, den jemand abends abtippt, und keine Rückfrage drei Wochen später, welcher Tag gemeint war.

eigene Zeiterfassungje Vertragoffline-fähig

Dein Aufmaß selbst erfassen und einreichen

Aufmaße legst du selbst an, änderst sie und reichst sie ein. Sie laufen dann durch die Freigabe deines Auftraggebers — aber sie entstehen bei dir, mit deinen Mengen. Das ist der Unterschied zwischen mitschreiben und nachweisen.

anlegen · ändern · einreichenFreigabe beim Auftraggeber

Nachträge stellen, statt sie zu erwähnen

Wenn etwas dazukommt, legst du einen Nachtrag an — im selben System, mit Bezug auf den Vorgang, aus dem er entstanden ist. Er liegt damit dokumentiert vor, nicht in einem Telefonat. Auch Störungen deiner Baustellen siehst du hier.

NU-Nachtragmit Bezug zum VorgangStörungen sichtbar

Einsätze bestätigen

Fragt dein Auftraggeber einen Einsatz an, bestätigst du ihn im Portal — und beide Seiten haben denselben Stand. Der Kalender zeigt dir, was ansteht, und wie viele Anfragen noch offen sind.

Einsatz-Kalenderoffene Anfragen

Wichtig für dich: Schreiben darfst du nur dort, wo dein Vertrag es vorsieht — und das prüft das System bei jedem einzelnen Vorgang, bevor es dich hineinlässt. Kein Versehen kann dich in die Daten eines anderen Nachunternehmers bringen.

Das Zutritts-Gate

Bevor du Stunden buchen oder jemanden einchecken kannst, prüft Bidi deine Nachweise. Sechs Papiere, zwei Gruppen — und bei drei davon hilft auch Wohlwollen nicht weiter.

Zutritts-Gate Beispiel · Vertrag NU-2026-014
Hält dich draußen Fehlt eines davon oder ist es abgelaufen, lässt dich das System gar nicht erst buchen.
  • MiLoG-Erklärung — Mindestlohn milog_declaration
  • Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG estg_48b_valid_until
  • SOKA-BAU — Unbedenklichkeit soka_bau_valid_until
Warnt nur Dein Auftraggeber kann die Lücke je Vertrag quittieren — sie bleibt dabei im Protokoll stehen.
  • BG BAU — Berufsgenossenschaft bg_bau_valid_until
  • Krankenkasse — Unbedenklichkeit health_ins_valid_until
  • Betriebshaftpflicht liability_ins_valid_until

Die drei oberen kann auch dein Auftraggeber nicht durchwinken. Das ist keine Einstellung, die jemand vergessen hätte freizuschalten — die Datenbank lässt ein Quittieren dieser drei gar nicht zu. Dazu kommt: ist die Baustellenordnung nicht unterschrieben, greift das Gate ebenfalls.

Warum das für dich gute Nachrichten sind

Auf den ersten Blick ist ein Gate eine Schranke. In der Praxis ist es die Antwort auf eine Frage, die dich sonst trifft: Wer haftet, wenn ein Nachweis abgelaufen war? Weil das System die Fristen kennt, siehst du eine ablaufende Bescheinigung, bevor sie dich von der Baustelle holt — statt dass sie bei einer Prüfung auffällt. Und du pflegst sie einmal, nicht bei jedem Auftraggeber neu.

Was du siehst — und was nicht

Du arbeitest in den Daten deines Auftraggebers. Deshalb ist genau festgelegt, wo dein Blick endet — in beide Richtungen.

Was du siehst
  • Deine Baustellen bei allen Auftraggebern, die mit Bidi arbeiten
  • Die Positionen deines Vertragsnicht das Projekt-LV
  • Deine Stunden, Aufmaße, Nachträge und die Störungen deiner Baustellen
  • Deine Einsätze im Kalender, mit offenen Anfragen
Was du nicht siehst
  • Das Leistungsverzeichnis des Projekts — nur dein Ausschnitt daraus
  • Andere Nachunternehmer, ihre Preise, ihre Stunden
  • Die Kalkulation, die Rechnungen und die Zahlen deines Auftraggebers
  • Alles, wozu dein Vertrag dich nicht berechtigtgeprüft bei jedem Zugriff

Die Grenze steht in der Datenbank, nicht in der Oberfläche

Das ist der Punkt, an dem viele Portale nachlässig sind: Sie blenden aus, was man nicht sehen soll. Bidi macht es anders — vierzehn Tabellen tragen eine Regel, die den Zugriffscheck der Anwendung wortgleich spiegelt. Was du nicht sehen darfst, wird nicht versteckt, sondern gar nicht erst geliefert. Geprüft wird das in beide Richtungen, einschließlich des Versuchs, es zu umgehen.

Wo das Portal aufhört

Die Regeln des Gates stehen als Kommentar über dem Code, der sie ausführt — mit Datum und Beschluss.

bidi-app · packages/backend/src/services/site-access-gate.ts wörtlich
Gate-Regeln (ADR-56-A-01, bestaetigt 2026-04-18):
  HART geblockt (HTTP 403, NIE uebersteuerbar, zoll-relevant):
    - milog_declaration (fehlen oder milog_valid_until abgelaufen)
    - estg_48b_valid_until (fehlen oder abgelaufen)
    - soka_bau_valid_until (fehlen oder abgelaufen)
zoll-relevant ist der Grund, warum diese drei nicht verhandelbar sind: Bei einer Prüfung durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit sind sie das, wonach gefragt wird. Ein System, das sie durchwinken ließe, würde dir keinen Gefallen tun.

Was das Portal nicht ist: Es ist kein eigenes Produkt, das du kaufst — es gehört zur Plattform deines Auftraggebers. Hat er kein Bidi, gibt es für dich auch keinen Zugang. Es ersetzt deine eigene Verwaltung nicht: deine Löhne, deine Rechnungen und deine Buchhaltung laufen weiter bei dir. Und es ist kein Ausschreibungsportal — du findest hier keine neuen Aufträge, sondern arbeitest die ab, die du hast. Wieviel du siehst, entscheidet dein Vertrag, nicht dein Interesse.

Sag es deinem Auftraggeber

Wenn du das hier gut findest, ist die schnellste Abkürzung ein Hinweis an das Bauunternehmen, für das du arbeitest. Oder du schreibst uns — wir melden uns bei ihm, wenn du willst.

  • Du schreibst zwei Zeilen, Frank meldet sich bei dir.
  • Nenn gern den Auftraggeber, bei dem es sich lohnen würde.
  • Danach weißt du, was das Portal kann und was nicht. Beides steht auf dieser Seite.

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