Kein Stempel wird überschrieben.
Kommen, Gehen, Pause — fürs Büro und die Werkstatt. Jeder Stempel bleibt stehen, auch der falsche: korrigiert wird durch eine neue Zeile, nicht durch Ausbessern. Wer Arbeitszeit aufzeichnet, sollte sie nicht glattziehen können.
Das ist die Stempeluhr fürs Büro und die Werkstatt — sie beantwortet, wer wann da war. Wofür gearbeitet wurde, beantwortet die Baustellen-Zeiterfassung: ein eigenes Modul, das auf Vorhaben und LV-Position bucht. Die zwei zu trennen ist Absicht.
Vier Stationen, und keine davon löscht
Von der Taste bis zur Korrektur — der Weg ist kurz, und an keiner Stelle verschwindet etwas.
Stempeln — oder den Tag eintragen
Der Betrieb stellt ein, wie erfasst wird: als Stempeluhr mit vier Tasten, oder als Tageseintrag mit Start und Ende in einem Formular. Beides landet im selben Ereignisstrom. Der Modus gilt für den ganzen Betrieb, nicht je Mitarbeiter.
Gezählt wird die Schicht, nicht der Tag
Wer um 22:30 anfängt und um 6:00 aufhört, hat eine Schicht — auch wenn dazwischen Mitternacht liegt. Die Ereignisse einer Schicht hängen zusammen: das Einstempeln eröffnet sie, Pausen und Feierabend gehören dazu. Ohne das zerfällt jede Nachtschicht in zwei halbe Tage.
Vergessenes Ausstempeln schließt der Server
Steht abends noch eine Schicht offen, setzt der Server einen Feierabend — standardmäßig um 22:00, je Betrieb einstellbar. Als Sicherheitsnetz greift zusätzlich eine Grenze bei 16 Stunden. Dieser Stempel ist als maschinell gekennzeichnet und behauptet nicht, jemand hätte gedrückt.
Korrigiert wird beantragt, nicht ausgebessert
Stimmt etwas nicht, stellt der Mitarbeiter einen Antrag. Der liegt als eigener Eintrag da und wartet auf die Entscheidung der Personalstelle — mit Begründung, in beide Richtungen. Bis dahin zählt er nicht mit. Was einmal gestempelt war, verschwindet auch danach nicht.
Diktieren kannst du hier nichts. Eine Stempeluhr hat genau eine Taste als Bedienung — dafür braucht niemand Sprache. Das Diktat sitzt an den acht Strecken, an denen unter Zeitdruck Text entsteht; hier entsteht kein Text, sondern ein Zeitpunkt. Mehr dazu auf der Seite zum KI-Assistenten.
Das Stempelband
Ein Tag, an dem alles schiefging: kein Netz auf der Baustelle, das Ausstempeln vergessen, der Server rät — und am Ende steht trotzdem die richtige Zeit da. Ohne dass eine einzige Zeile verschwunden wäre.
Nichts wurde gelöscht. Die maschinelle Zeile steht weiter da, durchgestrichen und mit Grund. Wer in einem halben Jahr fragt, warum an diesem Tag zwei Feierabende stehen, bekommt die Antwort aus dem Band selbst.
Warum drei Zeiten an einem Stempel hängen
Der Stempel merkt sich, wann gedrückt wurde — die Zeit am Gerät, nicht die des Servers. Dazu kommt, zu welchem Tag er gehört, und wann er angekommen ist. Liegen zwischen Drücken und Ankommen mehr als eine Viertelstunde, markiert der Personalmonitor ihn als Nachzügler. Das ist kein Verdacht, sondern die Baustellen-Wirklichkeit: unten im Keller ist kein Netz, und die Zeit von 17:05 ist trotzdem die richtige.
Zwei Nachbarn, die oft verwechselt werden
Dieses Modul liegt zwischen zwei Dingen, die ihm ähnlich sehen — und mit beiden ist es nicht dasselbe.
- Hier: Wer war wann da?Modul attendance
- Dort: Wofür wurde gearbeitet?Modul timeTracking
- Der Stempel kennt kein Vorhaben und keine LV-Position
- Eigene Seite: Baustellen-Zeiterfassung
- Dieselben Stempel, zwei Türen: die Bau-Plattform und das Personalbüroattendance.monitor · hr.zeiterfassung
- Getrennte Rechte — Stempeln, Monitor, Korrigieren sind drei davonattendance.clock · .monitor · .correct
- Urlaub, Krank, Personalakte liegen drüben
- Eigenes Produkt: Bidi Personal
Eine Korrektur an unserer eigenen alten Seite
Auf der bisherigen Modulübersicht stimmt der Satz zu diesem Modul — aber der Link darunter führt auf die falsche Seite: auf die Baustellen-Zeiterfassung, also ausgerechnet auf das Modul, von dem dieses hier sich abgrenzt. Wer geklickt hat, landete beim Nachbarn. Ab jetzt hat die Personalzeiterfassung ihre eigene Seite — diese hier. Und der Satz selbst war zu knapp: die Karte kennt nur die Stempeluhr, nicht den zweiten Erfassungsmodus.
Wo die Stempeluhr aufhört
Der ehrlichste Absatz über dieses Modul steht als Kommentar über dem Auto-Feierabend — und beschreibt einen Fehler, den wir selbst gebaut und wieder ausgebaut haben.
// Wer NACH der Auto-Close-Zeit einstempelt (Nachtschicht), faellt bewusst NICHT // mehr unter (a) — vorher schloss `local_date < heute` ihn um Mitternacht mit // clock_in + 1 Minute und machte aus 8 Stunden eine Minute.
Was die Stempeluhr nicht leistet: Sie sagt nicht, wo jemand war — am Stempel hängt keine Ortsangabe, und das ist eine Entscheidung, keine Lücke. Der Auto-Feierabend ist eine Annahme, keine Messung; er steht als maschinell da und wird vom echten Stempel überholt. Die Uhrzeit ist die des Geräts — der Server prüft nur, ob die Tageszuordnung plausibel ist, nicht ob die Uhr richtig geht. Ein Tageseintrag gilt für heute; alles Ältere läuft über den Korrektur-Antrag. Und dieses Modul rechnet keine Löhne — es liefert die Stempel, aus denen andere rechnen.
An eurem strittigsten Monat
Bring den Monat mit, bei dem am Ende niemand mehr wusste, welche Zeit stimmt. Wir gehen im Gespräch durch, wie dieselben Tage im Band ausgesehen hätten.
- Du schreibst zwei Zeilen, Frank meldet sich bei dir.
- Ihr nehmt echte Tage — samt der vergessenen Ausstempler.
- Danach weißt du, was das Modul kann und was nicht. Beides steht auf dieser Seite.