Der Hub räumt nichts um.
Wer Dokumente in einen grossen Ordner umzieht, hat sie danach zweimal — einmal dort, wo sie entstanden sind, und einmal dort, wo sie gesucht werden. Bidi verschiebt nichts. Der Hub liest vier Ablagen zusammen und schreibt an jedes Dokument, woher es kam.
Der Dokumenten-Hub ist Modul 8 von 13 — und das einzige, das keine eigenen Daten erzeugt. Er liest, sortiert und findet, was die anderen zwölf hinterlassen.
Vier Stationen — und keine heißt „hochladen"
Der Hub steht am Ende, nicht am Anfang. Was er zeigt, ist woanders entstanden — und genau das bleibt sichtbar.
Das Dokument entsteht im Modul, nicht im Hub
Ein Tagesbericht wird im Bautagebuch zum PDF, ein Regiebericht in der Regie, ein Prüfnachweis in der Begehung. Der Hub hat keinen eigenen Erfassungsweg — er erbt die der Quellen, samt ihrem Diktat. Beim Ablegen merkt sich Bidi eine Prüfsumme des Inhalts, damit dieselbe Datei nicht zweimal ankommt.
Eine Regel legt es ins Kabinett
Kabinette sind eure Ablagestruktur. Welche Regel greift, entscheidet sich in einer festen Reihenfolge: eigene Regel vor Standard-Zuordnung vor Standard-Kabinett. Passt nichts, bleibt das Dokument sichtbar „nicht einsortiert" — es verschwindet nicht und es wird nichts erfunden.
Der Hub liest vier Ablagen zusammen
Die Liste ist eine Abfrage über vier getrennte Tabellen, nicht eine fünfte Tabelle. Nichts wird kopiert, nichts umgezogen. Fotos kommen dabei über eine ausdrückliche Liste erlaubter Herkunftsarten herein — sonst stünde dieselbe Datei doppelt da, sobald jemand woanders eine Herkunft setzt.
Gesucht wird im Inhalt, nicht im Dateinamen
Jede neue Zeile bekommt einen Eintrag im Index, den ein Arbeiter im Hintergrund abholt: Text raus, Metadaten raus. Gesucht wird danach deutschsprachig, mit Rangfolge und Textausschnitt an der Fundstelle. Der Index ist abgeleitet — fällt er aus, ist kein Dokument verloren.
Das Herkunftsschild
Ein Dokument ohne Herkunft ist ein Dokument, dem man glauben muss. Im Hub steht an jeder Zeile, aus welchem Vorgang sie stammt — und ein Klick führt dorthin zurück.
Und der ehrliche Fall
- Herkunft
- Manuell hochgeladen
- Sprungziel
- keines — es gibt keinen Vorgang, in den man springen könnte
- Warum das steht
- weil „unbekannt" ehrlicher ist als ein erfundener Weg
36 Herkunftsarten kennt Bidi heute — vom Bautagebuch über den Zahlplan bis zum DATEV-Buchungsstapel. Label und Weg kommen aus einer Stelle im Code, die sich Server und Oberfläche teilen; sie können deshalb nicht auseinanderlaufen.
Warum eine fehlende Herkunft ein Fehler ist
Als zwei Herkunftsarten fehlten, zeigte der Hub für jede Personalvormerkung und jede Geräteübergabe „Manuell hochgeladen" — obwohl beide aus einem Vorgang stammten. Im Code steht dazu der Satz, dass das in einem Nachweiskontext nicht nur unschön, sondern aktiv irreführend ist. Genau so sehen wir das: ein falsches Herkunftsschild ist schlimmer als gar keins.
Unsere alte Karte — halb richtig
„Alle Dokumente an einem Ort, mit Herkunfts-Sprung zurück zum Ursprungsmodul." Die zweite Hälfte stimmt genau. Die erste verkauft etwas, das wir bewusst nicht gebaut haben.
- Herkunfts-Sprung zum Ursprungsmodul — belegt, und zwar gründlicher als die Karte andeutet36 Arten, Label und Weg aus einer Quelle
- Ein Dokument, das keinen Vorgang hat, sagt das auchManuell hochgeladen · kein Sprungziel
- Vier Ablagen erscheinen in einer Liste, mit Kabinett und Filter
- „An einem Ort" ist es nicht — und soll es nicht sein. Der Hub ist ein Blick, kein Lagervier Tabellen bleiben vier Tabellen
- Ein Umzug erzeugt eine zweite Wahrheit: dieselbe Datei zweimal, und zwei Stände, die auseinanderlaufen
- Auch „alle" gilt nicht überall: freistehende Fotos ohne Vorgang stehen in der Liste, aber nicht in der Suche — warum, steht unten
Der Unterschied ist keine Wortklauberei. Wer glaubt, seine Dokumente lägen jetzt im Hub, löscht sie irgendwann im Modul. Sie liegen weiter dort, wo sie entstanden sind — der Hub zeigt sie nur alle zusammen.
Wo der Hub aufhört
Ein Suchindex, der so tut, als kenne er alles, ist gefährlicher als einer, dessen Grenzen aufgeschrieben sind.
-- * standalone media_files werden NICHT indexiert (Entscheidung Frank): -- nur documents / venture_plans / compliance_dokumente. -- * Compliance NUR eigen-tenant: Enqueue ueber NEW.tenant_id (= owner_tenant_id), -- keine cross-tenant-Zeilen ueber bauherr_gu_relationships (Leak-Schutz).
Der Index läuft nach, nicht mit. Text und Metadaten holt ein Arbeiter im Hintergrund. Ein gerade eben abgelegtes Dokument steht sofort in der Liste, in der Volltextsuche erst kurz danach. Das ist Absicht: ein Upload soll nicht warten, bis eine Texterkennung fertig ist.
Und der Hub ist kein Archivsystem im Rechtssinn. Er ordnet, findet und zeigt Herkunft. Revisionssichere Aufbewahrung nach GoBD leistet er nicht — dafür gibt es die Anbindung an ein echtes DMS, wahlweise das eigene oder DocuWare, mit Protokoll über jede Übergabe.
An einem Dokument, das ihr nicht wiederfindet
Nenn eins, das letzte Woche gesucht wurde. Wir gehen im Gespräch durch, wo es entstanden wäre, in welchem Kabinett es läge und woran man es wiedererkennt.
- Du schreibst zwei Zeilen, Frank meldet sich bei dir.
- Ihr nehmt eine echte Ablage, kein Demo-Laufwerk.
- Danach weißt du, was das Modul kann und was nicht. Beides steht auf dieser Seite.